Randnotizen

27. November 2006 at 11:30 1 Kommentar

In der letzten Woche war ich doch ziemlich schreibfaul, deshalb hier die neusten Neuigkeiten in Kürze:

1. Wen es interessiert, der Amokläufer von Emsdetten hieß Sebastian Bosse. Selbst hier wurde über den Fall berichtet und während auf Spiegel Online erst einen Tag später höchstens von Sebastian B. die Rede war, wussten wir schon alle Bescheid.

2. Zwischendurch bleibt bei uns ja immer mal wieder die Küche kalt, was mir die Gelegenheit zu einem weiteren Restauranttipp gibt. Diesmal haben wir das „Axis“ ausprobiert (3048 Dundas West).
Sehr nett eingerichtet und sehr freundliche Kellnerin. Leider war sie alleine und es dauerte immer ein wenig, bis die Bestellungen aufgenommen wurden bzw. dann auch ankamen. Mein Essen hatte sie dann leider auch verwechselt und ich bekam kein Chicken Caesar Wrap sondern ein Clubhouse Wrap – es war aber trotzdem lecker. Gerold war von seiner Sheppard’s Pie ein wenig enttäuscht – eher eine Frauen-Portion und nicht klassisch mit Kartoffeln sondern etwas experimentell mit Kürbis. Zum Glück bekam ich nicht alles auf.
Fazit: Mir hat’s gut gefallen und geschmeckt und die kleinen Schönheitsfehler haben mich kaum gestört – auf keinen Fall genug, um abzuraten.

3. Klotzen, nicht kleckern – das war wohl das Motto einer Gruppe Hanf-Anbauer, die in einem Apartmenthaus in Toronto 22 Wohnungen gemietet und darin Hanf gezüchtet haben. Letzte Woche sind sie aufgeflogen und die veröffentlichten Polizeivideos waren schon interessant. Wild gespannte Stromleitungen und Abluftrohre, zahllose Wanddurchbrüche für Kabel und Lüftungen, Bewässerungsanlagen, Dutzende 1000-Watt-Lampen (an die Herdsteckdose angeschlossen, um 220 Volt zu bekommen) und natürlich Hanfpflanzen in verschiedenen Wachstumsstadien.
Da kann man als unbekiffter Mitbewohner wirklich nur froh sein, dass weder die ganze Bude abgefackelt wurde, noch der Schimmel die Wände rauf oder runter gekrochen kam und man auch keine Düngerbrühe auf den Kopf bekommen hat.
Ein bisschen schade ist es natürlich schon um all die Glücklichmacher.

4. An diesem Samstag wurde der offizielle Toronto-Tannenbaum angeknipst. Im letzten Jahr haben wir uns das angeschaut und sind deswegen diesmal nicht wieder hingegangen. Es macht nämlich wenig Spaß, zwischen all den Menschen frierend darauf zu warten, dass jemand endlich den Schalter umlegt, während das Rahmenprogramm eher langweilt und es nicht einmal heißen Kakao und Kekse gibt – von Glühwein und Bratwürstchen ganz zu schweigen. Wer bei solchen Gelegenheiten auf Weihnachtsmarkt-Atmosphäre hofft, bleibt besser daheim.

5. Der diesjährige Saisonauftakt der Raptors ist mit 8 Niederlagen in 10 Spielen irgendwie kaum besser als der im letzten Jahr (9-1). Doch wir Raptor-Fans sind Kummer gewohnt und genießen die wenigen Glücksmomente dafür umso mehr. Wie z.B. das Spiel gegen die Cavaliers. Mit 95 zu 87 besiegten die Raps das Team von LeBron James und brachten damit das Publikum im ACC und mich vor dem Bildschirm zum Toben. Während die Raptors zu dem Zeitpunkt den vorletzten Platz der Eastern Conference belegten, standen die Cavaliers auf dem ersten und da ist so ein Sieg schon etwas besonderes.

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Entry filed under: Kurzweil, on the road again, tagtäglich.

Hohoho! Aufgewärmt schmeckt’s nicht immer besser

1 Kommentar Add your own

  • 1. Sabrina  |  27. November 2006 um 11:58

    Hallo Nicole!
    Ich muss mal was loswerden. Immer wenn ich hierher komme, um nachzusehen, was es Neues gibt, gehe ich jedes mal mit super guter Laune wieder weg, egal, wie ich vorher drauf war. Ich muss immer mindestens 3 bis 10 mal lachen, wenn ich Deinen Blog lese. Das ist wie ’ne Therapie beim Psychologen und günstiger geht’s nicht mehr. LOL Wie wär’s mit ’ner Karriere als Stand-up-comedian? LOL

    Zu 2. hätte ich da so ’ne Idee… wenn ich keinen Job finde, stelle ich mich auf die Schnelle bei Axis vor. Vielleicht nehmen die ja jeden, hauptsache die einsame Bedienung muss nicht mehr alleine den Laden schmeißen. LOL

    Zu 3. fällt mir nur folgendes ein: Kein Wunder sind die Wohnungen in Toronto so teuer, wenn man bedenkt, was da alles im Preis mit inbegriffen ist! Aber mal ganz ehrlich – diese Mengen an Hanf soll keine bemerkt haben für ’ne ganze Weile? Wohl eher nicht… aber wahrscheinlich wurden die Mitbewohner dann doch mit ein paar Joints bestochen… oder so.

    Zu 4. ja, ja, da fehlt einem halt doch der gute alte Weihnachtsmarkt mit Glühwein, Punsch, gebrannten Mandeln… und Döner (iiiiihh). Ist aber trotzdem kein Grund, es zu bereuen, nach Kanada gegangen zu sein oder? Macht doch Euren eigenen Weihnachtsmarkt bei Euch im Vorgarten – wär‘ doch mal was ganz Neues…..!

    Grüß‘ mir die Leafs
    Sabrina

    Antwort

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