Kleider und Kniften

16. Oktober 2006 at 11:58 Hinterlasse einen Kommentar

Und noch ein Nachtrag aus unserer Zeit mit Gast: Am allerletzten Tag haben wir es doch tatsächlich noch geschafft, dem MOCCA einen Besuch abzustatten. Der Eintritt für das Museum ist übrigens frei, so dass man sich auch eine Ausstellung anschauen kann, die einen vielleicht nicht so interessiert; die beiden, die zur Zeit laufen und mehr oder weniger mit dem Thema Mode zu tun haben, sind aber durchaus sehenswert.
Der erste Raum beherbergte die Ausstellung „Unholy Alliance: art + fashion meet again“ und war in vier Themenbereiche unterteilt. Am Anfang gab es schrille Indianerkostüme und zwei Gemälde eines Künstlers zu sehen, für den Cowboy-und-Indianer-Spiele eindeutig sexueller Natur sind. Dann konnte man eine Videoinstallation bewundern, die außergewöhnliche Modenschauen zeigte. Als nächstes folgte eine Gruppe Soundsuits, geschaffen von Nick Cave (wobei ich mich fragte, ob der Sound vielleicht irgendwann von der Person im Anzug kommt, denn die Ganzkörpergewänder hatten keine Öffnungen für Augen, Nase, Mund und Ohren). Und den Abschluss bildeten Kostüme und passende Hüte, die ein bisschen altertümlich wirkten und auch etwas wirr genäht waren.
Im zweiten Raum war dann eine Fotoausstellung zu sehen; ein Teil einer Fotostrecke aus der italienischen Vogue, die z.B. Supermodel Linda Evangelista in sicher sündhaft teuren Roben vor der Kulisse von Operationssaälen zeigt, in denen Schönheits-OP’s durchgeführt werden. Titel des Ganzen: „Makeover Madness“ – sehr passend!

Da das MOCCA erst um 11:00 öffnet und wir danach verständlicherweise hungrig waren, kehrten wir noch in ein Bistro mit dem Namen „It’s not a deli“ ein; neugierig geworden durch ihre Werbung „Voted as Toronto’s best grilled panini“. Und wirklich, die getoasteten Sandwiches waren äußerst lecker, dazu gab es als Mittagstisch noch Suppe oder Salat und ein Getränk. Leider waren die Jungs hinter der Theke mit drei Bestellungen zur gleichen Zeit etwas überfordert und wir mussten einige Zeit warten, was schlussendlich dazu führte, dass wir die letzten Bissen im Streetcar kauen mussten. Trotzdem – für eine leckere Zwischenmahlzeit, während man die Queen entlang bummelt, uneingeschränkt empfehlenswert (vor allem wenn man wie ich vor etwa zwei Wochen zum ersten Mal ein Baguette – Submarine – von Subway probiert hat, deren Filialen man zusammen mit denen von Quiznos und Mr. Sub an jeder Ecke findet).

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To grill or not to grill Im Zweifel gegen den Angeklagten

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