Zechtour

26. September 2006 at 11:03 Hinterlasse einen Kommentar

Seit Donnerstag haben wir einen Gast aus Deutschland zu Besuch (der natürlich einen Koffer voll heiß ersehnter Mitbringsel dabei hatte) und nach einem ruhigen Bloor Street-Freitagsbummel zum Eingewöhnen standen am Samstag Kensington Market, Chinatown und Grossman’s auf dem Programm – meine Favoriten unserer Toronto-für-Gäste-Tour. Das Wetter war herrlich und es gab eine Menge schräger Leute zu begucken.
Die notwendige Stärkung, um den Auftritt der Happy Pals (die sage und schreibe bis 21:00 aufspielten, Polonaise inklusive) unbeschadet zu überstehen, holten wir uns bei leckeren Dim Sum – wie immer hatten wir auch diesmal wieder einige Überraschungen bestellt.

Am Sonntag ging’s dann zum Weinfest nach St. Catharines. Gerold und ich waren schon mit gemischten Gefühlen unterwegs, denn die Feste, die wir hier bisher erlebt hatten, waren doch meist ziemliche Flops. Aber was tut man nicht alles für seine Gäste.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Weinfest war richtig schön. Auf einer großen Wiese hatten sie an drei Seiten Pavillons aufgebaut, wo man die unterschiedlichen Weine der regionalen Weinbauern probieren oder auch etwas essen konnte. An der vierten Seite befand sich eine Bühne für Live-Musik und in der Mitte stand ein grosses Zelt, ohne Seitenwände, in dem Tische und Stühle aufgebaut waren. Sehr stilvoll und durchdacht und kein grosses Kuddelmuddel, wie wir es aus Toronto kennen. Es scheint, dass nur die Torontonians ein bisschen Nachhilfe in Sachen Feiern gut gebrauchen könnten.
Außerhalb der Festwiese gab es einen kleinen Markt, wo man allen möglichen Schnick-Schnack kaufen konnte und einen Bereich zur Kinderbelustigung mit Hüpfburgen.
Nach einigen Gläsern Wein auf den Geschmack gekommen, fuhren wir weiter Richtung Niagara-on-the-Lake, um eine Weinkellerei zu besichtigen. Die erste, die wir ausgesucht hatten, war ein ganz kleiner Betrieb namens Maleta und man konnte ’nur‘ probieren (das allerdings gratis) und sich die verschiedenen Weine erklären lassen. Später führte uns der sehr freundliche Weinbauer aber doch noch durch seine Reben und hat uns eine ganze Menge über seine Weine erzählt.
Dann sind wir zu einer wesentlich kommerzielleren Kellerei gefahren, die auch eine Besichtigungstour im Programm hatte. Sehr interessant, aber die Produktion konnten wir dort ebenfalls nicht sehen. Dafür gab es wieder reichlich zu probieren und der Eintrittspreis war gleichzeitig ein Gutschein für den angeschlossenen Laden.
Niagara-on-the-Lake haben wir dann leider nicht mehr geschafft, aber auch so war es ein abwechslungsreiches Wochenende, an dem selbst wir zwei ‚alte Hasen‘ viele neue Eindrücke gewonnen haben.

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Image ist alles Der frühe Vogel fängt den Wurm

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