Das Frühstückchen

12. Juni 2006 at 07:55 Hinterlasse einen Kommentar

Sonntagmorgen halb neun in Kanada, wir genießen unser Frühstück im Sonnenschein auf der Veranda. Nur unterhalten können wir uns leider nicht, denn unser Nachbar trimmt und mäht seinen Rasen. Bei gutem und auch bei nicht so gutem Wetter – aber da beeinträchtigt es unsere Unterhaltung nicht, weil wir drinnen frühstücken – macht er das jeden Sonntag. Nicht immer um halb neun, aber spätestens um neun. Er ist ein wirklich lieber und netter Kerl (und überhaupt müsste ich dringend mal ein Loblied auf unsere wundervolle Nachbarschaft singen), aber warum er sich gerade den frühen Sonntag für seine Gartenarbeit aussucht, ist uns ein Rätsel. Es würde uns weniger befremden, wenn er wenigstens lautlos Unkraut zupfen würde, aber stattdessen wählt er die muskelschonende Hobbygärtnerei mit Power-Tools. Dabei ist er jeden lieben langen Tag zu Hause und könnte prima von Montag bis Freitag alle nur erdenklichen elektrischen und benzinbetriebenen Gartengeräte betreiben. Aber wahrscheinlich würde das nur halb soviel Spaß machen – es sei denn, er fängt um sechs Uhr morgens damit an, vielleicht würde er auch dann ein paar Nachbarn aufwecken.

Halb sechs ist sicherer.

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Olé, Olé, Olé, Olé Fussi verbindet

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