Archive for April, 2006

Wohl bekommt’s

Wenn wir Gäste haben, beruflich oder privat, und diese den Wunsch äußern, mal richtig kanadisch Essen zu gehen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, ihnen die Landes-Küche näher zu bringen.

  • Hot Dog (entweder stilecht Downtown oder vorm Baumarkt; meinen ersten Hot Dog hatte ich Spadina Ecke Queen, wo sich die Stände mittlerweile einen heftigen Preiskampf liefern, Hot Dog für 1,- $ – hat ein gewisses Ekelpotential, üblich sind 2,50 oder sogar 4,- $, wenn man es unbedingt vorm ACC essen muss und ein Spiel stattfindet)
  • Hamburger (als Combo mit Poutine bei Harvey's, weil man sich seine Garnitur selbst aussuchen kann und der Veggie Burger sehr delikat ist, oder im Yellow Griffin Pub in der Bloor – riesige Auswahl und tolle Geschmackskombinationen)
  • Chicken Wings (eigentlich in jedem Pub zu haben und da alle die gleichen Saucen verwenden, geht man dahin, wo die Bedienung am freundlichsten ist, ich empfehle Fiddler's in der Anette Street)
  • Ribs (bisher immer selbst mariniert und gegrillt auf der heimischen Veranda genossen)
  • Steak

Am Freitag hatten wir also einen Kollegen aus Deutschland im Gepäck, dem wir die landestypischen Tischsitten vorführen wollten. Zu diesem Zwecke entschieden wir uns, das The Keg in der West Mall aufzusuchen.
In der Einrichtung – und eigentlich auch im Menü – ähneln sich die unterschiedlichen Steakhäuser ziemlich. Man kann fast sagen bis zur Unterscheidungslosigkeit. Es dominiert die Farbe Braun, sämtliche Fenster sind verhangen und an das Dämmerlicht muss man sich erstmal gewöhnen, besonders wenn draußen ein strahlender Tag ist. Und zu essen gibt es natürlich fleischige Brocken.
The Keg ist eine Kette (gibt es überhaupt unabhängige Steakhäuser?) und war am Freitag um 20:00 proppevoll. Wir mussten ungefähr 45 Minuten warten, und vertrieben uns die Zeit in der Bar mit der Vorspeise. Für mich der leckerste Teil des Abends (gebackener Ziegenkäse in Mandelkruste, Käse-Knoblauchbrot und Bruschetta) und eigentlich hätte ich danach auch aufhören können. Macht man natürlich nicht, also folgte ein Filet Mignon (well done), umwickelt mit Bacon und garniert mit Blue Cheese, dazu eine Kreation einer Backkartoffel, wo sie wohl die Kartoffel ausgehöhlt, das dann mit Gemüsen zu einem Brei verrührt, wieder eingefüllt und gebacken haben. Wie es kommen musste, schaffte ich natürlich kein Dessert mehr, sehr ärgerlich.

Fazit: Selbstverständlich kann man Steak essen gehen und irgendwie gehört es auch dazu, aber je öfter ich es mache, desto weniger reizt es mich. Gute italienische Küche ist mir lieber.

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30. April 2006 at 08:01 Hinterlasse einen Kommentar

Glückliches Schneiderlein

Heute war ich Stoff kaufen und zwar in einem Laden, zu dem mir in Deutschland kein Pendant einfällt. Das Geschäft nennt sich Designer Fabrics und befindet sich 1360 Queen Street West, mit U- und Straßenbahn von uns aus ganz gut zu erreichen.
Neben der schier unglaublichen Auswahl auf zwei Etagen, finde ich äußerst praktisch, dass man von fast allen Stoffen Muster zur Ansicht mit nach Hause nehmen kann. Zwar gegen Gebühr, aber immerhin. Das ist schon sehr hilfreich, vor allem wenn man sich nicht entscheiden kann oder nicht wirklich sicher ist, ob der Vorhang tatsächlich zur Tapete passt.
Einen klitzekleinen Nachteil hat der Laden natürlich doch, denn alle Maße sind nur in Inch und Yard angegeben und ich komme selbstverständlich jedes Mal mit Metern im Kopf dort an. Heute habe ich aber auf einem der Schneidtische eine Messlatte mit beidem gefunden. Zukünftig nur noch ungetrübtes Einkaufsvergnügen.

27. April 2006 at 16:50 Hinterlasse einen Kommentar

Heiße Luft

Nun ist die Heizperiode ja eigentlich vorbei, aber heute morgen war ich schon um fünf Uhr wach und während ich so im Bett lag und den zwitschernden Vögeln lauschte, dachte ich mal wieder, wie nervig unsere Heizung doch ist.

Die anheimelnden und leise vor sich hin bullernden Heizkörper, so wie ich sie bisher gewohnt war, gibt es hier im Grunde nicht. Manchmal findet man sie noch in, für kanadische Verhältnisse, alten Häusern und dann wird doch tatsächlich angezweifelt, ob man damit überhaupt heizen könne (so gesehen in einer Hauskaufsendung auf HGTV).
Unsere Heizung, und die von fast allen anderen auch, hat also statt der Heizkörper Öffnungen im Boden, je nach Zimmergrösse eine bis drei davon, ungefähr 10 x 25 cm gross, aus denen Luft rausgepustet wird und pro Etage eine doppelt so grosse Öffnung, durch die die Luft eingesogen wird. Auf den Öffnungen liegen natürlich Gitter, damit Fritzens nicht in die Heizungsschächte fallen, die unter dem Fußboden verlaufen.
Wenn die Heizung läuft, saugt sie die Luft aus den Räumen an, erwärmt sie im Keller in der eigentlichen Heizungsanlage und pustet sie dann wieder aus. Forced Air nennt sich das Ganze. Geräuschlos geht das natürlich nicht vor sich und die im Winter sowieso staubtrockene Luft wird dadurch noch ein bisschen mehr entfeuchtet (an dieser Stelle kommt dann der Humidifier zum Einsatz).
Die Temperatur in den einzelnen Räumen kann man nicht regeln, es gibt einen zentralen Thermostat und das war es. Zwar haben die Gitter eine Klappe und theoretisch stoppt man damit den Ausstoß der warmen Luft, aber in der Praxis merkt man kaum einen Unterschied zwischen geöffneter und geschlossener Klappe. Im Schlafzimmer haben wir deshalb auf einer Öffnung einen Schrank stehen und auf der anderen eine voluminöse Tasche, in der ich meine Taschen aufbewahre.
Deshalb sind wir heilfroh, dass wir unseren Gaskamin haben einbauen lassen. Der war in diesem Winter unsere eigentliche Heizung und auch wenn wir am Anfang sehr enttäuscht waren, dass es kein Holzofen geworden ist, wissen wir seine Vorteile mittlerweile sehr zu schätzen. Gleichmäßige (und geräuschlose) Wärme auf Knopfdruck, kein Dreck, kein Gestank, kein Holz hacken – herrlich. Allerdings ist es mittlerweile zu warm, um ihn die ganze Nacht laufen zu lassen und so springt die Heizung eben in den frühen Morgenstunden an.

Gekühlt wird unser Haus übrigens genauso wie es geheizt werden sollte, denn über das Thermostat regeln wir auch die Klimaanlage. Die Luft nimmt den gleichen Weg und wird im Keller dann durch die Air Condition geführt. Das lärmt nicht weniger und spätestens wenn man rausgeht, muss man mit dem Wetter klarkommen (und ich habe einmal gesehen, mit welcher Geschwindigkeit sich der Stromzähler dreht), also ziehen wir lieber die Vorhänge zu und lüften nachts gut durch. Richtige Kanadier werden wir wohl nie.

forcedairheating_intro.gif

26. April 2006 at 09:38 Hinterlasse einen Kommentar

Reisende soll man aufhalten

Als stolze Gartenbesitzerin habe ich mit den steigenden Temperaturen auch den Kampf gegen den Löwenzahn wieder aufgenommen. Immer wenn man denkt, dass man es gerade geschafft hat, blitzt in irgendeiner Ecke eine gelbe Blüte auf. Manchmal kann ich schon verstehen, dass der willige Gärtner zu nicht ganz so freundlichen Hilfsmitteln greift, um endlich seine Ruhe zu haben. Nun kann ich das hiesige Angebot an Gartengiften nicht mit dem in Deutschland vergleichen, da ich auf meinem Balkon ganz gut ohne klargekommen bin, auf jeden Fall gäbe es für alle meine Probleme auch ein Mittel. Doch schon als Kind habe ich gerne die erste Stunde versäumt, weil ich eine Ameisenstraße um eine vermeintliche Gefahrenquelle herum umleiten musste und Gerold kann ein Lied von den Debatten singen, die er führen muss, wenn er mal einen Baum beschneiden will. Also mache ich einen weiten Bogen um das Giftregal im Gartencenter und lieber den Rücken krumm. Allerdings werde ich wohl auch kein Insektenhotel bauen, was ich eigentlich schon immer einmal machen wollte. Oder wenigstens wird für Ohrenkneifer kein Zimmer dabei sein.
Gehegt und gepflegt in Deutschland, kann der European Earwig im kanadischen Garten zu einer echten Plage werden. Da er eingeschleppt wurde, hat er hier kaum Fressfeinde und frisst sich seinerseits munter durch Blumen und Gemüse. Nun bedroht der Ohrenkneifer weniger die kanadische Flora als den Stolz des Beetanlegers.
Der Asian Long-Horned Beetle ist da von ganz anderem Kaliber. Es wird angenommen, dass er in Holzkisten mit Importen aus China eingeschleppt wurde. Hier bedroht er vor allem die Ahornwälder. Er hat ebenfalls keine bzw. so gut wie keine Fressfeinde in Kanada und bisher ist auch keine chemische Keule bekannt, die ihm den Garaus machen könnte. Infizierte Bäume werden gefällt und das Holz wird zerstört – hoffentlich bevor erwachsene Käfer flüchten können. Es gibt in Toronto ein Sperrgebiet, aus dem kein Holz entfernt werden darf, um die Verbreitung des Käfers nicht noch weiter voran zu treiben. Im Falle des Emerald Ash Borer (der, wie der Name schon sagt, Eschen angreift) waren es nämlich Camper, die ihr Feuerholz aus heimischen Gefilden in andere Gegenden brachten und so für seine unkontrollierte Ausbreitung sorgten.

25. April 2006 at 10:40 Hinterlasse einen Kommentar

Schwarzes Gold

Als im letzten Jahr der Benzinpreis erstmalig die 1-Dollar-Marke überschritt, war das Geschrei gross – und auch das Gelächter. Denn die Preistafeln vieler Tankstellen waren (und sind) nur zweistellig und so wurden hurtig mobile Preisschilder aufgebaut. Mittlerweile haben die meisten Tankstellen nachgerüstet und wieder ist die magische Marke gefallen. Dabei wundere ich mich immer darüber, wie unterschiedlich die Preise doch noch sind. Am Wochenende hätte man für 1 Dollar tanken können, aber auch für 1,08 $, ungefähr drei km entfernt.

Und trotz aller Beteuerungen, man würde nun mehr zu Fuss gehen, Rad und U-Bahn oder Bus fahren, brach am Samstag der ganz normale Wochenend-Wahnsinn aus: Der Verkehr staute sich auf den Autobahnen, die Parkplätze der großen Malls waren mittags brechend voll und es machte rein gar keinen Spaß, irgendwelche Wege abzukürzen und durch Chinatown zu fahren. Offensichtlich ist Benzin immer noch nicht teuer genug. Oder die Leute tanken jetzt alle nach 22:00, denn dann wird Benzin günstiger. Was auch immer der Grund sein mag, jedenfalls senken die Tankstellen spät abends ihre Preise und es bilden sich lange Schlangen vor den Zapfsäulen. Meine These ist ja, dass diese Aktion den meisten gar nix bringt, denn die paar Cent, die sie sparen, verbrauchen sie schon vorher, wenn sie mit laufendem Motor eine halbe Stunde in der Schlange stehen.

24. April 2006 at 09:22 Hinterlasse einen Kommentar

Eckige Augen und rote Ohren

Ein bisschen Zeit ist ins Land gegangen und shift.tv, OTR und phonostar haben meine Fernseh- und Radiogewohnheiten wirklich grundlegend verändert.
Kanadisches Fernsehen schalte ich nur noch ein, um die Nachrichten auf CBC oder das Lokalgeschehen auf CP 24 zu verfolgen, Basketball zu schauen und meine Sucht nach „The Bold and the Beautiful“ mittags um 1:30 zu befriedigen (aktuell bei Folge # 4791, davon können ZDF-Geschädigte nur träumen). Im Auto höre ich entweder CBC Radio (das Pendant zu NDR Info) oder Jack FM, dort spielen sie vorwiegend Musik aus den 80ern. Zwar läuft da auch Werbung, aber immerhin beschäftigen sie keine unwitzigen Moderatoren, die einem den letzten Nerv rauben.
Ansonsten nehmen wir deutsches Fernsehen über shift.tv oder OTR auf und ich kann endlich wieder meinem Hobby Hörspiele frönen, seit ich phonostar habe.

OTR hat sich in letzter Zeit enorm weiterentwickelt und ich bin sehr zufrieden. Viele Aufnahmen werden mittlerweile auch über Mirrors angeboten, so kann man sich das Warten auf ein Download-Slot in vielen Fällen sparen (lädt man bei OTR direkt runter, muss man sich in die Schlange stellen und eben warten, bis man dran kommt, oder dafür bezahlen, dass man die Schlange überholen kann). Unschlagbar ist OTR, wenn es um die Aufnahmekapazität geht. Anders als bei shift.tv (10 Stunden) sind hier keine Grenzen gesetzt und man kann Aufnahmen auch mehr als fünf Tage im voraus vormerken. Mit der Zeit gewöhnt man sich an die Werbung und die etwas kompliziertere Handhabung. Aufnahmefehler wie Ton ohne Bild, zu später Anfang, zu frühes Ende oder falscher Sender habe ich bei OTR noch nicht erlebt und die Blocking- und Freezing-Probleme, die bei shift.tv regelmäßig vorkommen, blieben bisher auch aus. Außerdem hat OTR ein kleines Informationsfenster eingerichtet, in dem über aktuelle Störungen berichtet wird. Zumindest mir geht es so, dass ich ein Problem nur halb so schlimm finde, wenn ich rechtzeitig informiert werde – und das sogar freiwillig – und nicht erst nachfragen und womöglich Tage auf eine Rückmeldung warten muss. Damit ist OTR nicht mehr nur eine Alternative zu shift.tv, sondern eher das zweite Standbein.

Über phonostar höre ich außer deutschen Sendern auch Radio aus dem europäischen Ausland, den USA und Südamerika. Es sind konventionelle Sender dabei, aber auch Webradio (lounge-radio.com sei Euch wärmstens ans Herz gelegt). Dank der Timerfunktion kann ich Hörspiele selbst dann aufzeichnen, wenn ich nicht daheim bin oder, wegen der Zeitverschiebung, noch schlafe. Praktisch ist dabei, dass phonostar sich wieder neu mit dem Sender verbindet, sobald das Zeitlimit überschritten ist (Sender der WDR-Gruppe z.B. beenden den Stream nach 35 Minuten). Wirkliche Probleme hatte ich noch nicht, man muss nur wissen, dass die Nutzung von Skype dazu führt, dass sich die Aufnahmequelle verstellt. Das Rätsel wurde aber dank eines engagierten Mithörers im Forum schnell gelöst und die vermasselte Aufnahme (ausgerechnet das letzte Interview von Klaus Kinski) hat mir ein anderer Kollege zukommen lassen.

All das führt dazu, dass mein Rechner quasi Tag und Nacht läuft und das obwohl Gerold die Service-Versicherung, die einem jeder Elektro-Verkäufer aufschwatzen will (und die werden richtig wütend, wenn man hart bleibt), nicht abgeschlossen hat.

21. April 2006 at 10:09 1 Kommentar

Kellerkind

(Geräusch Türenschlagen) Heinrich? – Keine Angst, es ist alles in Ordnung. – Komm mal her. Entschuldige, Heinrich, so war das doch gar nicht gemeint. Ich weiß, auch für dich ist alles gar nicht so einfach. Und ich hätte dir vielleicht auch mehr helfen sollen. – Was ist los? – Sieh mal, du könntest hier bei uns, bei deiner Familie, dein eigenes Reich haben. – Aha? – Nur für dich, wo du niemand – wo dich niemand stört, wo du auch mal laut sein kannst. – Laut? – Na, wo du sein kannst, wie du willst. Wenn wir hier ein bisschen Ordnung machen, das könnte ganz behaglich werden, so zum Basteln oder so. Modellbau, oder was du eben so machst. – Sind denn überall hier in den Kellern Herren im Ruhestand? – Hier hast du auch Licht; und Wasser; na was meinst du? – Kann ich doch lieber oben bleiben?


Was bei Loriot ein grosser Lacher war, ist hier bitterer Ernst. Überall im Land verbringen ganze Familien ihre Freizeit in ausgebauten Kellern, weitab vom Tageslicht, und fühlen sich pudelwohl dabei. Sie nennen das dann Family Room; da kann man fernsehen, die Spielsachen liegen lassen oder auf dem Trimmrad die Welt umkreisen. Das oberirdische Wohnzimmer dient eher repräsentativen Zwecken – irgendwie wie früher.
Letzte Woche hat uns einer unserer Nachbarn – Roberto, ein Zahnarzt aus Bolivien – voller Stolz seinen neu ausgebauten Keller gezeigt. Zwei Schlafzimmer, ein grosser Family Room mit Einbauküche (als Highlight führte er uns die geräuschlos schließenden Schubladen vor, vielleicht kein deutsches Fabrikat, aber auf jeden Fall aus Europa und der „Mercedes-Benz unter den Küchenschubladen“ – Zitat, kein Witz!) und ein Badezimmer mit Platz für Waschmaschine und Trockner. Das ganze Gebilde hatte ungefähr die Ausmaße unseres kompletten Hauses und kann auch separat vermietet werden.
Meine erste Wohnung war eine Souterrain-Wohnung und für mich damals das grösste. Aber irgendwie entwickelt man sich doch auch weiter und ich könnte mir heute nicht mehr vorstellen, in einem ausgebauten Keller zu leben. Doch hier hat man damit überhaupt kein Problem. Wenn man nicht mehr höher kann, geht man eben tiefer. Hat sicherlich auch Vorteile, mir fallen zwar gerade keine ein, aber es gibt bestimmt irgendwelche.

20. April 2006 at 11:13 Hinterlasse einen Kommentar

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