Feuchte Träume

16. März 2006 at 11:56 Hinterlasse einen Kommentar

Als ich gestern auf das Anti-Statik-Spray kam (zu dem hiesige Frauenzeitschriften übrigens empfehlen, es nicht ständig mit sich in der Handtasche rumzutragen, um sie nicht zu überfrachten, sondern es, wie auch die unvermeidlichen Kleenex-Boxen, an neuralgischen Punkten wie im Auto oder Büro zu deponieren), fiel mir auch gleich das Thema für heute ein: Das Wetter.

Mit dem Weather Network gibt es einen Fernsehkanal (und natürlich eine Website), der bzw. die sich den lieben langen Tag nur mit einem Thema beschäftigt. Umso verwunderlicher ist es, dass die Wetterfrösche ihre Prognosen gelegentlich im Stundentakt korrigieren und im Grunde nur die Angaben zur aktuellen Wettersituation wirklich verlässlich sind. Das hält sie aber nicht davon ab, alle 10 Minuten den 14-Tage-Trend vorherzusagen. Von diesem Optimismus können wir uns alle eine Scheibe abschneiden.
Mittlerweile habe ich auch gelernt, mit den oft dramatischen Prognosen richtig umzugehen und meine Tagesplanung von einem angekündigten thunderstorm oder snowstorm nicht beeinflussen zu lassen. Damit sind meist ganz ordinäre Gewitter oder Schneefälle gemeint und man braucht eigentlich nur wetterfeste Kleidung.
Anders sieht es beim extreme heat oder cold alert aus. Hitzealarm wird ausgerufen, wenn die Temperatur seit zwei Tagen absolut oder zusammen mit der Luftfeuchtigkeit bei 36 Grad Celsius liegt. Dann öffnen sogenannte cooling centre ihre Pforten. Dort kann man sich abkühlen und bekommt Wasser. Kältealarm gibt es bei Temperaturen von – 15 Grad Celsius ohne wind chill, aber mit wind chill warning und einhergehend mit der Vorhersage eines Blizzards oder anderen extremen Wetterbedingungen.

Ein besonderes Phänomen ist für mich die Luftfeuchtigkeit. Im Sommer ist sie für einige Monate sehr hoch, eher subtropisch, und im Winter so niedrig, dass Holzmöbel Risse bekommen und ich meine Haut ständig eincremen kann. Deshalb läuft bei uns im Sommer der dehumidifier und im Winter der humidifier, um die Luftfeuchtigkeit im Haus zu regulieren. Zwei Geräte, die ich noch vor einem Jahr der Kategorie ‚Dinge, die die Welt nicht braucht‘ zugeordnet hätte.

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Entry filed under: alles anders in Kanada, tagtäglich.

Kaufrausch In jedem von uns steckt ein Ire

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