Grünes Gold

17. Februar 2006 at 13:15 Hinterlasse einen Kommentar

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Gerold geht heute mit seinen Kollegen auf Kohlfahrt. Und anders als bei der Weihnachtsfeier sind Partner diesmal nicht erwünscht. Das macht mich schon ganz schön neidisch, vor allem wenn ich an die fetthaltigen Köstlichkeiten denke, die den geschundenen Körper nach einer anstrengenden Wanderung über Stock und Stein für neue Herausforderungen stärken. Es sind doch immer wieder die leiblichen Genüsse, die einen dazu bewegen, der Heimat nicht ganz den Rücken zu kehren. Natürlich machen Gerold und seine Kollegen keinen Spaziergang zur Vorverdauung, der Tag im Büro ist schließlich anstrengend genug. Und damit die dann umso notwendigeren Schnäpse kein böses Nachspiel verursachen, habe ich Gerold heute zur Arbeit gefahren. Das gab mir mal wieder die Gelegenheit, einem sehr großen Wal-Mart einen Besuch abzustatten.
Aus Deutschland kannte ich Wal-Mart nur als Supermarkt und da sich in Hamburg keiner in meinem Einzugsgebiet befand, konnte ich das Einkaufserlebnis der Superlative dort nur einmal genießen. Hier ist das anders, denn hier gibt es Wal-Mart an jeder Ecke. Außerdem ist Wal-Mart hier kein reiner Supermarkt, sondern eine Art Kaufhaus, in dem es Kleidung, Schuhe, Kosmetik, Arzneimittel, CD’s, Möbel, Autozubehör und auch sonst alles mögliche gibt. Die Auswahl an Lebensmitteln ist eher gering und beschränkt sich überwiegend auf Fertigfutter.
Ich gehe immer dann gerne zu Wal-Mart, wenn es neue Saison-Produkte und damit viel zu gucken gibt. Die Auswahl an Halloween-Dekorationsartikeln war unglaublich, Weihnachten leider eher mau, weil ober-kitschig, und Ostern ist noch nicht so ganz angelaufen (ein paar Hasen konnte ich trotzdem ergattern). Bemerkenswert ist außerdem, dass Wal-Mart Markenartikel, die zumindest ein bisschen Qualität garantieren, zu unschlagbaren Preisen anbietet. No-Name-Produkte sollte man dort, aber auch sonst, lieber meiden, da preisgünstig für gewöhnlich minderwertig bedeutet. Mir sind auch T-Shirts suspekt, die in Bangladesh hergestellt wurden und nur 5,95 $ kosten.
Auch das Wal-Mart Personal ist es wert, erwähnt zu werden. Während mich die Freundlich- und Gesprächigkeit der allermeisten Verkäufer/innen immer wieder beeindruckt, schaffe ich es bei Wal-Mart regelmäßig, non-verbal einzukaufen. Insofern stimmt der Slogan, der auf jede Weste gedruckt ist: „Our People make the Difference!“

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte Gotcha

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