Da also lag die Nation

1. Februar 2006 at 12:31 1 Kommentar

Und noch ein weiteres Highlight bereicherte gestern unsere Abendgestaltung: George W. Bush hielt seine Rede zur Lage der Nation. Da wir das Ultimate Pak abonniert haben, das auch einige amerikanische Fernsehsender im Programm hat, konnten wir die Live-Übertragung dieses Ereignisses genießen.
Mal abgesehen davon, dass vorher schon festgelegt war, und auch berichtet wurde, wieviele Standing Ovations es geben werde, mutete die ganze Szenerie etwas seltsam an. Da wurde zur Begrüßung gekuschelt, gedrückt, umarmt und geküsst, so hatte ich mir immer Woodstock vorgestellt.
Aber natürlich ging es auch um harte Fakten oder zumindest das, was George W. Bush dafür hält. Und da beginnt schon das Dilemma. Weiß er es nicht besser oder glaubt er tatsächlich, was er sagt? Und wenn er es nicht besser weiß, wie kann so jemand soviel Macht haben? Und wenn er es wirklich glaubt, ist das nicht noch viel gefährlicher? Er spricht von der Freiheit und Unabhängigkeit, die Amerika nach Europa gebracht hat und dem erneuten Ruf der Geschichte, den Amerika gehört hat und folgen wird. Die USA das Land, dessen Aufgabe es ist, für das Wohl der Menschheit, so wie sie es definieren, zu sorgen – gestern und heute? Mit allen Mitteln?
Mir macht sowas Angst. Ich habe vor jedem Angst, der sagt, dass er eine Mission zu erfüllen hat, die ihm irgendeine nicht-irdische Macht eingegeben hat. Das spricht ihn von der Verantwortung für das eigene Tun frei und macht jede Argumentation unmöglich.
Gewalt kann nie eine Lösung sein, Gewalt ist immer das Problem.

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Entry filed under: Nonstop Nonsens, tagtäglich.

Mein Beitrag Gartenfreuden

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  • 1. Tobi  |  7. Februar 2006 um 06:00

    Die Lage der Nation kann nur besser werden. Die wichtigen Leute in den USA geben sich alle Mühe besser zu werden.
    George W. Bush ist zu Besuch bei der Queen in England.

    Er fragt sie: ´Eure Majestät, Ihr führt so ein erfolgreiches Land,

    könnt Ihr mir nicht ein paar Tipps geben?´

    Die Queen sagt: ´Nun ja, das wichtigste ist, sich mit intelligenten

    Menschen zu umgeben.´

    Bush runzelt die Stirn und antwortet: ´Aber woher soll ich denn

    wissen, welche Leute wirklich intelligent sind?´

    Die Queen nimmt einen kleinen Schluck Tee und sagt: ´Das ist einfach.

    Sie müssen sie ein kleines Rätsel lösen lassen.´

    Die Queen lässt Tony Blair in ihr Büro kommen.

    Er tritt herein und fragt: ´Ja meine Königin, was kann ich für Sie tun?´

    Sie lächelt und spricht: ´Tony, beantworte mir bitte folgende

    Frage: Dein Vater und deine Mutter haben ein Kind. Es ist nicht

    dein Bruder und nicht deine Schwester. Wer ist es?´

    Ohne einen Moment nachzudenken antwortet er: ´Das muss

    ich dann wohl ich selbst sein.´

    Die Queen lächelt und sagt: ´Sehr gut, danke. Sehen

    Sie, Herr Bush, Tony Blair kann das Rätsel lösen. Aber

    können das Ihre Leute auch?´

    Zurück im Weißen Haus ist Bush ziemlich verwirrt.

    Er ruft den Vizepräsidenten Dick Cheney zu sich. ´Hey Dick,

    beantworte mir folgende Frage: Dein Vater und deine Mutter

    haben ein Kind. Es ist nicht dein Bruder und nicht deine

    Schwester. Wer ist es?´

    Dick Cheney guckt verwirrt und sagt: ´Hmmm, ich bin nicht

    sicher. Lass mich darüber nachdenken.´

    Daraufhin läuft er zu all seinen Beratern, aber keiner kann

    ihm helfen.

    Schließlich endet er im Männerklo und bemerkt Colin Powells

    Schuhe in der Kabine neben ihm.

    Er ruft zu ihm rüber: ´Hey Colin, beantworte mir mal eine

    Frage: Dein Vater und deine Mutter haben ein Kind. Es ist nicht dein Bruder und nicht deine Schwester. Wer ist es?´

    Colin Powell ruft zurück: ´Hey, das ist einfach. Das bin ich!´

    Dick Cheney lächelt und ruft zurück: ´Super, danke!´

    Daraufhin geht Cheney zurück ins Büro des Präsidenten und

    berichtet ihm stolz, dass er die Lösung gefunden hat: ´Endlich habe ich die Antwort – es ist Colin Powell!´

    Wütend steht Bush auf, geht auf Cheney zu und schreit

    ihm ins Gesicht: ´Nein, du Trottel, es ist Tony Blair!´

    Wie gesagt, sie sind am lernen.
    Gruß, Tobi

    Antwort

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